Bewerbungsfoto: Format, Größe (4,5 × 6 cm) und Beispiele
TL;DR: Das übliche Bewerbungsfoto-Format ist 4,5 × 6 cm im Hochformat, digital mindestens 531 × 709 Pixel bei 300 dpi. Eine verbindliche Norm gibt es nicht: 4 × 5 cm ist genauso verbreitet, auf dem Deckblatt darf es größer sein. Zu sehen sind Kopf und Schultern vor hellem, ruhigem Hintergrund. Pflicht ist das Foto seit dem AGG (2006) nicht mehr, in Deutschland aber weiterhin üblich.
Das nehmen Sie mit:
Mit ResuFit lässt sich das Foto in jeder Lebenslauf-Vorlage ein- und ausschalten. So verschicken Sie denselben Lebenslauf mit Foto nach Deutschland und ohne Foto in die USA.
Eine DIN-Norm für Bewerbungsfotos existiert nicht. In der Praxis haben sich diese Größen durchgesetzt:
| Verwendung | Übliche Größe | Pixel bei 300 dpi |
|---|---|---|
| Lebenslauf (Standard) | 4,5 × 6 cm | 531 × 709 px |
| Lebenslauf (kompakt) | 4 × 5 cm | 472 × 591 px |
| Deckblatt | bis etwa 6 × 9 cm | 709 × 1063 px |
| Zum Vergleich: biometrisches Passbild | 3,5 × 4,5 cm | 413 × 531 px |
Die Pixelwerte sind reine Umrechnung (Zentimeter ÷ 2,54 × 300) und nennen die Mindestauflösung für einen scharfen Druck. Ein größeres Original schadet nicht. Speichern Sie das Foto als JPG oder PNG.
Kurz für die Online-Bewerbung: Hochformat im Seitenverhältnis 3:4 zuschneiden, mindestens 531 × 709 Pixel exportieren, die Vorlage erledigt den Rest. Viele Bewerbungsportale verlangen das Foto zusätzlich als eigene Datei, dann gilt dasselbe Format.
Wie gut ist dein Lebenslauf?
Score kostenlos prüfenNein. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) von 2006 soll Benachteiligungen etwa wegen Alter, Geschlecht oder ethnischer Herkunft verhindern, deshalb dürfen Arbeitgeber kein Foto verlangen. Die Bundesagentur für Arbeit formuliert es so: Ein Bewerbungsfoto ist keine Pflicht mehr, in vielen Branchen aber weiterhin üblich.
Wer ein Foto mitschickt, sollte es gut machen. Wer keines hat, verliert rechtlich nichts. Ob es in Ihrer Branche erwartet wird, zeigt oft ein Blick auf Lebenslauf-Beispiele aus Ihrem Feld.
Die Bundesagentur für Arbeit rät in ihrem Lebenslauf-Leitfaden zum Fotostudio und ausdrücklich ab von Passfotos, Urlaubsbildern, Ganzkörperfotos und Selfies. Darüber hinaus gilt:
Ein Fotograf mit Erfahrung in Bewerbungsfotos kümmert sich um Licht und Haltung. Die Preise unterscheiden sich stark nach Region und Paket, vergleichen Sie deshalb vorab. Selbst fotografieren funktioniert, wenn eine zweite Person die Kamera auf Augenhöhe hält und Sie mit dem Gesicht zu einem Fenster stehen. Ein Stativ verhindert Verwackeln.
Für Studenten gelten dieselben Regeln, auch wenn die Erwartungen an die Kleidung oft etwas lockerer sind.
Ein gutes Lebenslauf-Template sieht den Platz für das Foto bereits vor. Achten Sie darauf, dass es zum Design Ihres Lebenslaufs passt. Für kreative Berufe bieten künstlerische Lebenslauf-Vorlagen mehr Spielraum.
| Land | Foto im Lebenslauf? |
|---|---|
| Deutschland, Österreich, Schweiz | freiwillig, aber verbreitet |
| Frankreich, Spanien, Italien | verbreitet, freiwillig |
| USA, Kanada | weglassen: Die US-Gleichstellungsbehörde EEOC schreibt, Arbeitgeber sollten kein Foto anfordern |
| Großbritannien, Irland, Australien | in der Regel weglassen |
Mehr Details pro Land finden Sie im Leitfaden zu Lebenslauf-Foto-Standards nach Ländern.
Das Foto ist nur ein visuelles Element unter mehreren: weitere visuelle Elemente im Lebenslauf wie Icons oder Farbakzente folgen eigenen Regeln, und moderne Lebenslauf-Designs zeigen, wie alles zusammenpasst.
ResuFit passt Ihren Lebenslauf an eine konkrete Stellenanzeige an. Jede Vorlage hat einen Schalter Foto einschließen, damit derselbe Lebenslauf je nach Land mit oder ohne Foto rausgeht. Aus einem hochgeladenen Foto kann ResuFit außerdem ein KI-Bewerbungsfoto erzeugen; im kostenlosen Plan ist eine Generierung enthalten, angezeigt mit Wasserzeichen.
Erstellen und Vorschau eines angepassten Lebenslaufs sind kostenlos, den vollständigen PDF-Download gibt es mit Pro. Lebenslauf mit ResuFit erstellen.
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Eine Norm gibt es nicht. Üblich ist ein Hochformat von 4,5 × 6 cm oder etwas kleiner 4 × 5 cm im Lebenslauf. Auf einem Deckblatt darf das Foto größer sein, bis etwa 6 × 9 cm. Das biometrische Passbildformat (3,5 × 4,5 cm) wirkt im Lebenslauf eher klein.
Für ein scharfes Foto bei 300 dpi braucht ein Bild von 4,5 × 6 cm mindestens 531 × 709 Pixel, eines von 4 × 5 cm mindestens 472 × 591 Pixel. Größere Originale sind kein Problem, die Vorlage skaliert sie herunter. Als Dateiformat eignen sich JPG oder PNG.
Nein. Seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) von 2006 dürfen Arbeitgeber kein Foto verlangen. Die Bundesagentur für Arbeit schreibt, ein Bewerbungsfoto sei kein Muss mehr, in vielen Branchen aber weiterhin üblich.
Oben in den Lebenslauf, meist rechts neben die persönlichen Daten, oder auf ein Deckblatt, falls Sie eines verwenden. So empfiehlt es auch die Bundesagentur für Arbeit. Ins Anschreiben gehört kein Foto.
Besser nicht. Die Bundesagentur für Arbeit rät ausdrücklich von Passfotos, Urlaubsbildern, Ganzkörperfotos und Selfies ab. Ein Bewerbungsfoto zeigt Kopf und Schultern mit natürlichem Ausdruck, ein biometrisches Passbild wirkt dagegen steif.
Ein ruhiger, heller Hintergrund: weiß, hellgrau oder ein zartes Blau. Muster, Räume und Pflanzen im Hintergrund lenken ab.